Ein guter Zeitpunkt für ein ansteigendes Fußbad ist vor dem Schlafengehen oder auch tagsüber als kleines Wellnessprogramm für Körper und Seele.

Das ansteigende Fußbad empfehle ich besonders gern bei:
• chronisch kalten Füßen und Neigung zum Frösteln
• Erkältungskrankheiten schon beim ersten Halskratzen, Niesen, Frieren
• chronischer Nasenneben- und Stirnhöhlenentzündung
• mildert die meisten rheumatischen Erkrankungen
• bei Gefäßkrämpfen
• Durchblutungsstörungen im Becken und bei Unterleibsbeschwerden
• Schwierigkeiten beim Einschlafen

So wird ein ansteigendes Fußbad gemacht:

Sie benötigen ein Thermometer, eine geeignete Fußwanne oder Plastikgefäß, ein Handtuch, einen Wasserkocher bzw. Thermoskanne.
1. In die Thermoskanne 1 Liter heißes Wasser füllen und mit dem Handtuch und den Socken neben die Fußwanne stellen.
2. Die Fußwanne mit ca. 33 Grad warmen Wasser füllen und mit beiden Füßen eintauchen, so dass die Knöchel auf jeden Fall bedeckt sind.
3. Dann alle 3-5 Minuten etwas heißes Wasser nachfüllen und dadurch die Temperatur steigern bis auf maximal 40 Grad. Das dauert ca. 15 – 20 Minuten.
4. Anschließend die Füße gut abtrocknen und gleich die bereitliegenden Socken anziehen.
Gönnen Sie sich mind. 15 Minuten Entspannung im Liegen.

Achtung:
Bei Venenerkrankungen, insbesondere bei einer Neigung zu Thrombosen und Krampfadern, sollten Sie das ansteigende Fußbad nicht anwenden! Gleiches gilt bei Herzbeschwerden, schwereren arteriellen Durchblutungsstörungen und diabetischem Fuß.